Sonntag, 1. April 2018

Rollierender Wechsel beim 1. Vorsitzenden des TSV

Am 19. April soll die nächste Mitgliederversammlung des TSV Opfenbach stattfinden, turnusmäßig mit Neuwahlen der Vorstandschaft. Klaus Vörös, der seit 1998 im Amt ist (damals war noch Helmut Kohl Kanzler, die Fußball WM war in Frankreich und eine Monika Lewinsky im Weißen Haus) hat bereits angekündigt, dass er sich nach nunmehr 20 Jahren nicht mehr zur Wahl aufstellen lässt.

Derzeit ist noch völlig unklar, wer in die großen, kleinen Fußstapfen von Klaus Vörös treten möchte. Somit zeichnet sich derzeit eine sehr kreative Lösung ab. Offensichtlich soll der 1. Vorsitz des TSV quartalsmäßig an die Abteilungsleiter der verschiedenen Abteilungen in alphabetischer Reihenfolge rollieren. Somit würde im 1. Quartal die Fußballabteilung den 1. Vorsitz übernehmen, im 2. Gymnastik, im 3. Leichtathletik, gefolgt von Radsport, Ski Alpin, Ski Nordisch, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Kassier Rainer Farenski ist von dem Vorschlag nicht gerade angetan. Scheinbar hätten schon mehrer Abteilungen angekündigt, während ihrer Amtszeit teure und längst überfällige Projekte anzugehen. So habe Tobias Brinz der Fußballabteilung intern schon einen Kunstrasenplatz auf dem heutigen Trainingsplatz versprochen, Rainer Wiedermann der Turner möchte die, wie er sagt, "die in die Jahre gekommene, doch etwas heruntergekommene Turnhalle" renovieren lassen, die Volleyballabteilung freut sich jetzt schon auf ein Beachvolleyballfeld auf dem Gelände des Trainingsplatzes der Fußballer. "Da müssen die Einnahmen beim diesjährigen Rad- und Wandertag schon sehr gut sein, um das alles bezahlen zu können - vielleicht gibt's ja nochmals eine Spende von der Gemeinde bei der nächsten Nikolausfeier", so Farenski weiter. Christian Pelinka fordert vehement Korrekturen, da die Volleyballer als 9. Abteilung, bei 8 Quartalen zwischen den Wahlen, nie den Vorsitz hätten und und es somit doch nichts mit dem Beachvolleyballfeld würde.

Zudem gibt es erst Gerüchte, dass Vörös jetzt den ersten Vorsitz der Feuerwehr anstrebt. Die Feuerwehr brauche dringend eine neue Halle und damit kenne er sich schließlich aus. Sowas sollte doch in weiteren 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit, dann größtenteils als Rentner mit viel Zeit, doch verwirklichen lassen!

Klaus Vörös, ca. 1998



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